pai

Tag 83: Wir sind wieder in Pai

In Pai fanden wir uns (also eher Pumba) nach der Ankunft zügig zurecht, obwohl wir ja nur für 1 Nacht hier waren und das schon 2 Jahre her war. Zu Fuß waren wir zügig an unserer Unterkunft angekommen und konnten nach einem Telefonat mit der Besitzerin auch einchecken. Die Frau an der Rezeption konnte kein Wort Englisch und verstand scheinbar nicht einmal die Dinge, die Google Translate anzeigte. Wir wunderten uns, dass wir doch kein eigenes Bad hatten, hatten aber auf Nachfrage die Chance, am nächsten Tag die Hütte zu wechseln. Das klang erstmal fair. In der Hütte viel uns auf, dass in Pumbas Backpack Sonnencreme ausgelaufen war – toller Start.
Nachdem wir uns darum gekümmert hatten, ging es für das Abendessen noch einmal ins Zentrum, das fußläufig weniger weit entfernt war, als wir es laut Lage der Unterkunft bei Agoda gedacht hatten. Hier gab es einfach zu viel gutes Essen, Bars und vor allem Streetfood, um in wenigen Tagen alles probieren zu können, was einem gerade zusagte. Bei der Abreise in einigen Tagen würden wir uns sicher wegkugeln können.

Für heute entschieden wir uns erst einmal für Falafeltaschen, die wir an verschiedenen Ständen bestellten. Mona ihre Tasche gewann hierbei tendenziell. Optisch und in der Anzahl der weiteren Zutaten war diese der Tasche von Pumba weit überlegen, wenngleich die Falafeltasche von Pumba wohl die knapp besseren Falafeln bereithielt. Nach dem Essen gingen wir noch auf ein paar Getränke in eine Bar, die gerade Happy Hour hatte. Selbst wir fühlten uns hier etwas alt zwischen dem jungen Gemüse.

Trotzdem genossen wir ein paar Longdrinks. Ein Busenwunder marschierte auch durch die Bar und zog die Blicke von uns auf sich. Es war wirklich nicht ästhetisch, wie sie ihren Ausschnitt trug, doch es war irgendwie wie ein Unfall – wir wollten eigentlich nicht gucken, der Blick blieb aber immer wieder daran hängen. Wobei hängen hier auch mehrdeutig sein darf. Die Bar sorgte alle 20 Sekunden für Verwirrung bei ihren Gästen, da es an der Theke, an der wir saßen, nur Kurzes gab. Bier gab es an einer separaten Biertheke. Etliche Missverständnisse entstanden hier bei den Bestellungen. Wir würden eine bessere Beschilderung empfehlen. Hier liefen teilweise echt schräge Gestalten herum. Lustigerweise erinnerte der/ die Eine oder Andere uns an Personen aus unserem Bekanntenkreis. Hauptsächlich aus Pumbas Fußballerkreis. So etwa der schräg dreinblickende Kerl an M.K. oder die glatzköpfige Rockerin an L.S. Schließlich überredete Mona Pumba sogar für ein kurzes Intermezzo auf der Tanzfläche, bevor wir zurück zur Unterkunft wollten.

Das Moskitonetz in unserer Holzhütte empfanden wir erst als ein wenig ekelhaft, freundeten uns aber dann doch zügig damit an. Schließlich waren im Dunkeln allerlei Geräusche zu vernehmen, wo man teilweise nicht wissen wollte, wie nah diese Tiere einem bei Licht gerade gewesen wären. Wir sind uns sicher, dass einiges in der Nacht in der Hütte umherlief und -kroch – wir waren es aber nicht.

Tag 84: Wie unbeweglich sind wir eigentlich?

Guten Morgen Pai! Trotz der geräuschvollen Nacht hatten wir aber insgesamt eine gute Nacht.20181204_2351458648474258738346652.jpg Zum Frühstück gab es in der Unterkunft einen Bagel mit allerlei leckeren Zugaben.20181204_0934061021803412342579097.jpg Den feierten wir schon sehr, bevor wir uns gesättigt in die Stadt aufmachten, um uns über mögliche Busoptionen und Preise nach Laos frühzeitig zu informieren. Wir fanden ein Komplettpaket bis nach Luang Prabang, das nicht nur die Minivan Fahrten zur Grenze enthielt, sondern auch eine Übernachtung dort und die zweitägige Slowboat Fahrt von Huay Xay nach Luang Prabang. Da wir diese Bootstour über den Mekong sowieso machen wollten, rechneten wir uns im Laufe des Tages mal die einzelnen Steps durch und kamen zu dem Schluss, dass das Gesamtpaket nicht nur organisatorisch am einfachsten wäre, sondern zugleich auch mit Einzelbuchungen unsererseits nicht billiger zu erhalten gewesen wäre. 20181205_1009391480496556937225022.jpg
Wir buchten eine Yoga Stunde für den Nachmittag, verbrachten die Zeit bis dahin jedoch in der Unterkunft. Nach dem vereinbarten Wechsel der Hütte – jetzt hatten wir zwar mehr Platz und ein eigenes Bad, dafür aber eine weitaus schlechtere Matratze – gammelten wir uns an den Pool.

Während wir uns etwas sonnten und uns zwischendurch im kühlen Nass abkühlten, lernten wir Ilse aus Belgien kennen. Mit ihr quatschten wir, bis wir uns zur Yoga Stunde aufmachen mussten. Der Kurs hieß Basic, sollte also für uns Yoga Anfänger geeignet sein. Er war trotzdem höllisch anstrengend und wir mussten feststellen, wie unbeweglich wir mittlerweile geworden waren (oder schon immer waren?). Da gab es zumindest viel Luft nach oben. Spaß hatten wir trotzdem. 20181204_1825467049318336288082118.jpgIlse holte uns nach dem Kurs ab und wir gingen zusammen zur Walking Street und den Streetfood Ständen. 20181204_1854427434267359515036080.jpgHier gab es heute Tacobowls, deren Verzehr sich aber noch herauszögerte. Mona hatte als Appetizer eine Mücke im Auge und trotz einigem Tränenfluss wenig Erfolg dabei, diese wieder aus dem Auge zu bekommen. Als sie es aber geschafft hatte, die Mücke endlich loszuwerden, aßen wir vor einem kleinen Supermarkt. Wir schlenderten noch etwas über den Markt, bevor es zum Dessert ging. Pumba gönnte sich hierbei erst einmal Gyoza, die im Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar waren. Danach gab es Brownies für alle. Ilse führte uns zum Jazz-House, das einen äußerst gemütlichen ersten Eindruck bot. Gute Live Musik, Hängematten, weg von der Hektik der Walking Street.

Wir hockten uns nieder und bestellten eine Runde Wein und Bier. Der Typ konnte (oder wollte wohl eher) keinen 1.000 THB Schein [ca. 25 €] annehmen, da er ihn angeblich nicht wechseln könnte – Aha. In einer voll besetzten Bar, in der jedes Getränk um die 100 THB [ca. 2,50 €] kostet. Komische Ausrede. Noch komischer war es, dass es dann doch funktionierte, als wir die zweite Runde bestellten, aber gut. Ansonsten war es ein guter Spot zum Entspannen bei Livemusik.
Auf dem Rückweg zur Unterkunft stoppten wir dann noch in einer weiteren Jazzbar. Hier war die Livemusik noch besser, wobei es dafür nicht ganz so gemütliche Plätze gab. Es ging hier wirklich eher um die Musik. 20181204_2229226338622446699873330.jpgDiese genossen wir dann einfach stehend auf der Straße bei unserem letzten Bierchen für heute. So hatten wir einen coolen Abend mit tollen Gesprächen und guter Musik zu dritt verbracht.
In unserer Hütte gab es scheinbar in der Nacht weniger Getier, was im und ums Zimmer herum kroch. Dafür war die Matratze aber – wie eingangs erwähnt – die schlechteste, die wir bisher auf unserer Reise hatten. Man spürte jede Feder und alles quietschte in einer ungeheuren Lautstärke, sobald man sich minimal bewegte.

Tag 85: Wir genießen das Nichts-tun

Nach dem wieder sehr leckeren Frühstück chillten wir in unserer Hütte und dann eine Zeit lang an den Pool.

So verstrich schnell ein Großteil des Tages, was uns aber völlig egal war. Es tat einfach mal gut, nichts zu tun.

Wir konnten ein paar Bilder sichten, ein bisschen hier schreiben, ein bisschen spielen und sonnen. Am frühen Nachmittag gingen wir dann zum Earth Tone Café. Hier aßen wir eine grandiose Buddha Bowl und tranken dabei äußerst leckere Herbal Smoothies. Für dieses Essen würden selbst wir zum Veganer mutieren. Wirklich verdammt lecker. Mona hatte außerdem den perfekten Sitzplatz gewählt, von dem aus sie ihr Wasserglas problemlos im sitzen immer wieder auffüllen konnte. Es war rundum alles perfekt.

Nachdem wir uns mit Bambusstrohhalmen eingedeckt hatten, gingen wir zurück zur Unterkunft und schauten ein Fölgchen auf Netflix. Dann ging es am Abend doch noch einmal in die Stadt. Irgendwie war nichts los. Die Bars hatten alle geschlossen, viele Streetfood Stände waren heute nicht da, an den Märkten gab es auch weniger Betrieb als sonst. War Mittwoch hier ein Ruhetag? Das kam uns komisch vor. So gab es für uns ein Kioskbier – sowieso günstiger. (Am nächsten Tag fanden wir heraus, dass ‚Kingsday‘ war und deshalb die Bars und die zahlreichen Stände geschlossen hatten.) Wir kauften uns Armbänder und Bänder fürs Fußgelenk, aßen eine Kleinigkeit und gingen zurück. Der Tag startete gechillt und endete genauso. Es war auch einfach mal nötig!

Tag 86: Auf dem Roller zum Pai Canyon

Ilse erzählte uns bei unserem vormittäglichen Gammeln am Pool davon, dass sie nun eine Meditation besuchen würde, die eine philosophische Diskussionsrunde beinhalten würde, zum Thema „Wer bin ich?“. Pumba kam zu spät auf die Idee, dass ihm eine Runde Deep Talk mit Fremden gerade gefallen würde. So verpasste er den Moment, hinterherzugehen und wir gammelten einfach weiter am Pool. Auch schön. Zum Mittag gingen wir dann aber doch in die Stadt und aßen einen Wrap mit Smoothies.

Hier kamen unsere neuen Bambusstrohhalme auch direkt zum Einsatz. Danach fragten wir uns nur, wie man diese am besten nach dem Benutzen reinigen würde, so lange man auf Reisen unterwegs war. Hier war ein Durchspülen auf der Toilette kein Problem.

Heute sollte der Nachmittag zumindest ein wenig aktiver gestaltet werden. Wir liehen uns für 100 THB [ca. 2,50 €] einen Roller aus und fuhren damit zum Pai Canyon.

Für den Canyon hatten wir keine so guten Schuhe angezogen, obwohl wir diesen ja eigentlich bereits von unserer Reise vor 2 Jahren kannten. Neben dem Schuhproblem hatte die Kamera auch ein kleines Problem, konnte sie uns nicht richtig fokussieren und machte nur suboptimale Bilder.

Naja, was soll’s. Immer noch besser, als der chinesische Kerl, der sich feucht einfurzte, während er an uns vorbeiging. Ekelhaft und sehr witzig zugleich. Sein Blick sprach Bände.
Die Karamellmilch und Karamell-Latte schmeckten uns danach am Getränkestand aber nicht minder. 20181206_1730068199719552665459498.jpgEin wenig eifersüchtig schauten wir dann auf den Kerl mit seiner DJI Mavic, der einfach vom Parkplatz aus bis über den Canyon flog. Wir wünschten uns auch eine kilometerweite Reichweite für unsere Spark.
Auf dem Rückweg waren wir uns nicht sicher, ob es ein paar Tropfen regnete, oder ob tatsächlich so viele Mücken gegen uns klatschten. Wohl eher letzteres. In der Stadt besorgten wir uns dann noch unsere Tickets für die Tour nach Laos, bevor wir Ilse an der Unterkunft trafen und gemeinsam zu einem Inder zum Abendessen gingen. Wir hatten zwar einige Probleme, die Speisekarte zu verstehen, doch als diese mit Hilfe des Betreibers gelöst waren und unser Essen kam, waren wir im siebten Himmel. Es schmeckte köstlich. 20181206_234007482726497076852077.jpgWie immer eigentlich, seit wir hier in Pai waren. In der Unterkunft skypten wir dann noch eine Runde mit Pumbas Schwester, bis sich nach und nach die ganze Familie zu einer Konferenz eingeklinkt hatte.
Nach dem Anruf richteten wir noch flott unsere neue Facebook-Seite ein, sodass wir nun auch diejenigen mit einigen Bildeindrücken erreichen könnten, die kein Instagram haben, aber immer wieder gerne Bildnachschub von uns sehen wollen.

Tag 87: Weiter geht die Rollerfahrt

Nach dem Frühstück verabschiedete sich Pumba zu einer kurzen Meditationsrunde. Bei dieser Sitzung sollte zwar tatsächlich nur eine kleine 30 minütige Meditation anstehen und kein philosophischer Deep Talk, aber da er sich noch immer über die verpasste Möglichkeit am Vortag ärgerte, wollte er trotzdem wenigsten dahin. Es war ok, aber die Umgebung einfach zu laut, um sich ohne Übung und in der kurzen Zeit so sehr darauf einzulassen. Als er zurück war, fuhren wir mit dem Roller zum White Buddha in Pai.

Hier verbrachten wir ein paar Minuten auf der Anhöhe, bevor es weiter zur Pai Memorial Bridge ging. Diese stammte ursprünglich aus dem zweiten Weltkrieg und wurde von den Japanern in Auftrag gegeben, damit diese ihren Weg nach Myanmar einschlagen konnten.

Nach dieser kurzen Sightseeing Runde, suchten wir in der Stadt noch nach einem Tripod für die Kamera. Unserer war seit Wochen hinüber und ein ums andere Mal hatten wir uns schon einen neuen gewünscht. Doch auch in Pai gab es keinen, der in einer vernünftigen Reisegröße zu haben war und gleichzeitig stabil genug für unsere Reise wirkte. Also brachten wir einfach unseren Roller zurück und gingen thailändisch essen. Auf dem Weg schaute sich Mona die Arbeitsbücher einiger Tattoostudios an, hatte sie doch Interesse daran gefunden, sich ein Bambustattoo stechen zu lassen. Dieses könnte filigraner werden, als mit der Maschine und irgendwie fühlte es sich gerade einfach richtig an, sich hier in Pai eins stechen zu lassen. Schnell hatte sie das Studio ihrer Wahl gefunden und mit den freundlichen Mitarbeitern einen Termin für den nächsten Tag ausgemacht, mit der Chance, bis zum Abend noch einmal alles zu überdenken. Sie sprach es zwar nicht aus, doch eigentlich war klar, dass es nichts mehr zu überdenken gab, sie wollte das Tattoo. Pumba wusste das auch. Wir waren müde, hatten wir heute doch so viel mehr getan, als in den letzten Tagen. Also blieb uns nichts Anderes übrig, als am Pool zu chillen. Leider war es aber nicht mehr so lange hell.20181208_120649_0016812567642773947290.jpg
Am Abend ging es dann noch einmal zur Walking Street zum Essen. Mona überbrachte noch ihre Anzahlung für das Tattoo sowie die Skizze vom gewünschten Motiv an die rotweintrinkende Truppe – ja, das weckt Vertrauen, finden wir. Es hätte ja auch Weißwein sein können, dann hätten wir wohl alles abgesagt. Sehr witzig war auch der Hund des Tatowierers auf dem Roller.20181207_2035513662230059748617162.jpg
Das T-Shirt, was Mona seit Tagen anlächelte, kaufte sie letztlich doch nicht mehr. Also konzentrierten wir uns auf das Essen. Da wir überfordert waren, landeten wir bei Pizza. Pro Pizza Slice wurde ein Preis von 50 THB [ca. 1,25 €] aufgerufen. Auf dem Hinweg waren es noch 65 THB [ca. 1,60 €] gewesen. Bei diesem Schnapper schlugen wir zu und gönnten uns ein paar Slices, bevor die Platte leer war. Ob der Preis beim Betreten der Walking Street tatsächlich höher war als beim Verlassen, wissen wir nicht. Wohl eher lag es daran, dass die äußerst nette und gesprächige Verkäuferin schließen wollte und die alte Pizza dann billiger anbot.

Zu der Pizza tranken wir einen Ingwertee aus Bambusbehältern, die wir behalten durften. Auch hier würde sich aber erst demnächst zeigen, ob es sinnvoll sei, diese zwecks Nützlichkeit und Hygiene immer mit sich herumzuschleppen.

Tag 88: Ein Unalome für Mona

Beim heutigen Frühstück gab es keine Avocados zu den Bagels. Monas Nachfrage wurde von der Bedienung klassisch ignoriert, bevor die Chefin uns aufklärte. Sie waren einfach aus und es gab noch keinen Nachschub. Schade.
Wir bekamen etwas Angst wegen unserer Wäsche, denn gestern und heute war nicht mehr das beste Wetter. Jedoch sollte die Wäsche an der Luft trocknen, da hier kein Trockner war. Hoffentlich würde dies klappen, wir hätten die nächsten Tage auf dem Boot auch keine Chance zu waschen und würden dann mindestens 3 Tage feuchte Wäsche im Backpack herumtragen. Wir chillten ein bisschen und Pumba sportelte sogar etwas, bevor der Termin des Tages anstand.
Um 13 Uhr hatten wir den Termin für Monas Tattoo abgemacht. Die netten Betreiber, die sogar noch Pumbas Namen kannten und ihm Stuhl und Kaugummi anboten, während Monas Stempel vorbereitet wurde, schafften es ganz gut, Mona jegliche Nervosität zu nehmen. Kurz bevor es dann aber losgehen sollte, wurde Mona dann doch sehr nervös.

Der Stempel sah zwar toll aus, aber das Tattoo war ja noch nicht drauf.
Nach den ersten Stichen ging es aber dann zügig und gut. Der Schmerz war geringer als bei Monas Tattoo am Handgelenk, das per Maschine gemacht wurde. Außerdem war das Tätowieren an sich schnell gehalten.

Pumba schaffte es aufgrund Monas Anspannung noch gerade so, Witze zu vermeiden wie „Wolltest du wirklich einen Penis tätowiert haben?“. Mona konnte das Tattoo während dem Vorgang ja nicht sehen und hätte Pumba gefühlt alles geglaubt. Was sie ja ohnehin immer tut. Einfach jeden Blödsinn von ihm glauben.
Das Tattoo war nach 15 bis 20 Minuten fertig. Mona durfte noch ein Foto mit den Betreibern machen und die Bambusnadeln wurden ihr als Andenken mitgegeben.

Für 1.000 THB [ca. 25 €] kann man nichts sagen. Da ist es ja fast günstiger, für ein Tattoo einzufliegen, als sich in Deutschland tätowieren zu lassen. Hauptsache war aber, dass Mona überglücklich mit ihrem neuen Tattoo war und ihr dann doch einige Steine vom Herzen fielen, ob sie so spontan die richtige Entscheidung getroffen hätte.
Nun stand auf dem Programm, unser Geld in Dollar einzutauschen, um damit an der Grenze zu Laos unser Visum zu bezahlen. 20181208_1355576172843118116571424.jpgDieser Versuch scheiterte jedoch erst einmal, da wir keinen Reisepass dabei hatten, diesen aber von den Wechselstuben zum Wechseln eingefordert wurden. Was nicht scheiterte war, dass wir uns in drei verschiedenen Märkten mit Getränken, Snacks und Moskitoschutz eindeckten, bevor wir Thailand verlassen sollten. Zum Nachmittagssnack gab es eine Rote Beete Suppe mit Kombucha. Sehr lecker. Mal wieder.

Unseren letzten Nachmittag verbrachten wir zu unserer eigenen Überraschung mal wieder am Pool. Uns war aufgefallen, dass wir trotz der vielen Chillzeit am Pool jeweils nur 2x im Wasser waren. Auch wenn man also eigentlich nicht wirklich den Pool brauchte, ist das Entspannungsgefühl am Pool dann doch noch einmal größer als ohne Pool.
Am späten Nachmittag ging Pumba mit Ilse zu einer weiteren Yogastunde. Diese war nicht anstrengender, als die Basic Stunde, auch wenn es sich eigentlich um einen fortgeschritteneren Kurs handelte. Aber beim Yoga ist das ja auch nicht so dramatisch, jeder macht einfach so, wie er kann. Mona verbrachte die Pumba-freie-Zeit, indem sie mit ihrer Mutter telefonierte und dabei zusah wie die Wolken immer dunkler wurden und es sogar etwas zu regnen anfing.

Als wir wieder zusammen waren und unsere Taschen schon mal grob zur Abreise gepackt hatten – die Wäsche war immerhin bis auf 2-3 Teile trocken –, gingen wir mit Ilse zum ersten „Ancient Lantern Festival“ in Pai. Dieses war sehr bunt mit einigen Auftritten lokaler Tanzgruppen, wobei wir wohl etwas spät ankamen, da nach ca. 30 Minuten die Messe schon gelesen war.

Als Alternativprogramm gab es Pad Thai und Avocadobaguette auf der Walking Street.

Jetzt konnten wir auch mit Hilfe des Reisepasses unser thailändisches Geld in US-Dollar eintauschen, um das Visum für Laos zahlen zu können. Der Abend wurde aber von Monas Dessert gekrönt. Sie hatte es nach etlichen Versuchen (vor allem in Malaysia) endlich geschafft, eine Waffel in Südostasien zu ergattern. Und was für eine. Ihre Riesenwaffel mit weißer Schokolade und Erdbeeren verziert war so groß, dass für Pumba und Ilse auch noch die ein oder andere Ecke abfiel. Mona war fast noch glücklicher als am Mittag mit dem fertigen Tattoo. Ein lange aufgestauter Waffeldruck konnte sich jetzt lösen. Und es war sooo lecker.20181208_2140385414500664176022164.jpg
Nach der Waffel wiederholten wir unseren ersten gemeinsamen Abend. Wir gingen ins Jazz House, wo die lokale Band „Supaporn Sunti“ ihr neues Album releaste. 20181208_2155264787452841793939488.jpgDanach landeten wir wieder im zweiten Jazz Laden, dem Mojo Café. Hier sang eine kleine Dänin ganz groß. Wir hatten eine gute Zeit bei beiden Locations, doch da unser Wecker schon um 6 Uhr klingeln sollte, wollten wir die Nacht nicht wirklich zum Tag machen. Irgendwie war es untergegangen, dass wir unsere Wäsche bezahlt hätten, also gaben wir nun Ilse das Geld dafür. Sie sollte es dann am nächsten Morgen der Chefin weiterreichen, bevor es heißen würde, wir wären einfach abgehauen.
Wir verabschiedeten uns von Ilse, die noch einige Tage in Pai bleiben würde, bevor sie nach Neuseeland aufbrechen würde. Neuseeland? Da war doch was. Müssen wir uns warm halten und in Kontakt bleiben, vielleicht können wir dann noch einige gute Tipps abgreifen.
So endete unser zweiter Aufenthalt in Pai mitsamt Bamboo-Tattoo in unserer kleinen Holzhütte. Dieses Mal hatten wir nicht das Gefühl, diesen schönen Ort zu kurz besucht zu haben, wenngleich wir auch trotzdem noch ohne Probleme länger hätten bleiben können.
Nun sollte es also nach Laos gehen. Zum Mekong. 2 Tage auf dem Boot. Wie das werden würde, erfahrt ihr also wie immer in einigen Tagen.

Bis dahin,
M & P


4 Gedanken zu “pai

  1. Hallo Ihr Süßen!
    Wunderschöne Bilder!
    Aber, ihr habt vergessen eure Katze zu erwähnen …
    Die sieht auch so gechillt aus, grins.
    Ich würde auch gerne ein Foto von Mona ihrem Tattoo sehen. Mit der Bedeutung.
    In Gedanken immer bei euch ❤

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s