von auckland zum cape reinga

Tag 231: Die Ungewissheit nagt an uns

Da wir leider nicht wie erhofft schon mehrere Zusagen für eine Besichtigung und Probefahrt von Inge hatten, konnten wir den Tag ruhig angehen. Wir hatten auf mindestens 3 Besichtigungen heute gehofft, jedoch ließen einige scheinbar interessierte Käufer sich etwas länger bitten, einen konkreten Termin zu vereinbaren.

 

So hatten wir erst einmal nur einen Termin für 15 Uhr in Auckland und mussten so lange die Zeit auf der Campsite totschlagen. Der Gedanke, dass jetzt die restlichen 8 Tage damit verbracht werden müssten, Inge an den Mann zu bringen, setzte uns schon zu. Die letzten Tage waren diesbezüglich schon etwas nervenaufreibend, also hofften wir auf eine zügige Lösung, damit wir unsere letzten Tage in Neuseeland entspannt verbringen könnten. Mit dem erzielten Verkaufspreis würde sich auch einiges über unser Reisebudget entscheiden, denn es war schlicht und einfach – völlig überraschend – der größte Posten und das größte Risiko unserer 8-monatigen Reise. Wir hingen gerade einfach irgendwie zwischen den Stühlen. Wir konnten es uns nicht erlauben, Neuseeland weiter zu erkunden, da wir jederzeit bereit sein wollten, Inge jemandem in Auckland und Umgebung zu zeigen und verkaufen zu können. Eine ganze Woche in der Stadt mit Campervan war aber auch nicht die sinnvollste Idee, vor allem da es kein Freedom Camping in der Stadt oder in der unmittelbaren Nähe gab.
Wir machten das Beste aus unserem freien Vormittag und dem Wetter und chillten und spielten in der Sonne.

 

Nach einem Salat ging es dann nach Auckland, um Antoine aus Kanada zu treffen. Er und seine Freundin waren kurz davor, Neuseeland für ein ganzes Jahr zu erkunden und brauchten den passenden fahrbaren Untersatz. Als wir sie am Nachmittag trafen, spürten wir schnell, dass ihnen Inge ganz gut zusagen würde. Sie wollten sich noch nicht zu tief in die Karten schauen lassen, wussten sie ja auch, dass der Druck bei uns wegen unserem Abflug lag und dass sie, wenn sie auf Zeit spielen würden, sicher noch einen Rabatt bekommen würden. Antoine betonte hier und da dann auch, dass es ja Nebensaison wäre und die Preise demnach geringer. 20190501_155240_compress66.jpgDen beiden gefiel Inge aber sowohl optisch, als auch maschinell, sodass wir gerne eine kurze Probefahrt machten. Danach sagten sie, dass sie sich bis zum nächsten Abend rückmelden würden. Wenn Inge der Favorit ihrer 5-6 Vans wäre, würden sie gerne noch einen Pre-Purchase-Check machen, um Inge von einem unabhängigen Mechaniker durchchecken zu lassen. Gerne. Insgesamt hatten wir ein gutes Gefühl, nachdem die beiden sich verabschiedet hatten, auch wenn ihr Budget noch tiefer lag als wir bereit waren, nach unten zu gehen.
Wir standen einige Minuten später noch immer auf dem Parkplatz der Besichtigung und sprachen über unsere Gefühle bezüglich der beiden und Inge. Wir waren uns einig, dass Inge wohl gute Chancen hatte. Dann klingelte Pumbas Handy. Am Telefon war Debby aus Nelson (Südinsel). Sie hatte uns am Morgen bereits eine Email geschickt, dass sie und ihr Partner sehr interessiert an Inge wären, jedoch nicht in den nächsten 5-6 Tagen nach Auckland kommen könnten. Wir sollten sie einfach auf dem Laufenden halten, ob Inge dann noch zu haben wäre. Dies war ihnen nun aber zu heikel. So boten sie uns, das Risiko zu gehen, uns jetzt 9.100 NZ$ [ca. 5.460 €] zu zahlen und Inge somit für sie zu reservieren. Dann würden sie am Mittwoch nach Auckland kommen, um Inge abzuholen. Wow, das klang erst mal super. Wir würden etwas weniger Geld haben, als uns das Paar aus Mount Maunganui geben würde, aber dafür würden wir Inge nicht in den nächsten Tagen schon hergeben müssen, sondern quasi bis zum Abflug behalten. Und wir hätten das Geld umgehend und damit jegliche Sorgen aus dem Kreuz. Da es eigentlich zu schön klang, um wahr zu sein, riefen wir Debby nach kurzem Abwägen zurück und fixierten den Deal. Für 9.100 NZ$ sollte Inge ihnen gehören und wir dürften sie weiter bis wir abfliegen nutzen. Was eine schöne Wendung.
Da Debby über TradeMe von Inge erfahren hatte, hatten wir und sie gehofft, dass auch die Zahlung über TradeMe erfolgen würde. Leider ging dies aber nicht, 20190501_163411_compress32.jpgda wir kein neuseeländisches Bankkonto hatten. So müsste Debby am Folgetag zur Bank gehen und die Überweisung von dort tätigen lassen. Für uns auch kein Problem. Wir erfreuten uns einfach an dieser plötzlichen Option, verlängerten umgehend nebenan im Postamt unsere RUC und verließen Auckland in Richtung Norden. Plötzlich hatten wir wieder 1 Woche gewonnen, genug Zeit also, um doch nach ganz oben zum Cape Reinga zu fahren. Ok, wir hatten für in 5 Tagen einen Termin in Auckland, um die Windschutzscheibe vom Steinschlag reparieren oder erneuern zu lassen, doch auch dann war noch genug Zeit, Auckland erst einmal den Rücken zu kehren.
Durch den Berufsverkehr kamen wir nur langsam aus Auckland heraus, doch wir freuten uns gerade einfach nur.

 

Pumba noch mehr als Mona, die sich noch bremsen wollte, bis das Geld wirklich da war. Nachdem wir uns auf dem Weg bei der ersten Möglichkeit des Freedom 20190501_195025_compress79.jpgCampings unsicher waren, ob das noch immer hier erlaubt war, fuhren wir weiter nach Snells Beach, wo wir unser Nachtlager aufschlugen. Mit einem Glas Wein (Pumba) und einem Becher Saft (Mona) stießen wir auf unseren Verkauf an. Nun hieß es eine Woche länger Roadtrip, als nur in Auckland zu sein. Kein Wochenende voller Automärkte, um Inge zu präsentieren. Keinen Stress mit Besichtigungen. Einfach die Sicherheit, dass es erledigt war. Schön. Unschöner gestaltete sich Pumba Suche nach einer Toilette, da die eine sich unter Bauarbeiten befand.

 

Doch eine andere in der Nähe war zum Glück schnell gefunden und ein glücklicher Pumba kam zurück zu Inge und Mona. Gute Nacht.

Tag 232: ein neuer Deal?

Einen schöneren Sonnenaufgang als im Bett in Inge liegend aus der hinteren Tür und übers Meer zu schauen, kann uns wohl niemand bieten. psx_20190509_1710003336022056129140046.jpgSo starteten wir in Snells Beach in unseren Tag. Ein Traum.

 

Nachdem wir gemütlich im Bett gefrühstückt hatten und gerade aufbrechen wollten, machte uns eine SMS von Debby etwas stutzig. Plötzlich war ihr und ihrem Partner (Ludi) eingefallen, dass sie doch kein so hohes Risiko eingehen und uns nicht den gesamten Betrag für Inge überweisen wollten, wie es im gestrigen Deal vorgesehen war. Stattdessen schlugen sie vor, uns eine Anzahlung von 1.000 NZ$ [ca. 600 €] zu tätigen und uns den Restbetrag dann am Mittwoch, dem Tag vor unserer Abreise mitzubringen. Für uns klang dies nicht unbedingt toll, war es doch plötzlich ein ganz anderer Deal als am Vortag. Wir hatten den Deal vorwiegend aus 2 Gründen zugesagt: 1. Sicherheit zu haben und das Thema aus dem Kreuz zu haben und 2. Es durch die frei gewordenen Tage noch einmal auf die Straßen Neuseelands zu schaffen und bis nach ganz oben zum Cape Reinga zu gelangen. Der 1. und wichtigste Punkt des Deals ging somit verloren. Debby und Ludi boten uns an, stattdessen am nächsten Tag schon nach Auckland zu fliegen und Inge zu kaufen. Dann hätten wir sogar 400 NZ$ [ca. 240 €] mehr bekommen, hätten somit aber auch die Chance vertan, noch etwas mehr von Neuseeland zu sehen und würden quasi 1 Woche in Auckland sitzen und auf den Heimflug warten. Das klang nach dem gestrigen Abend und der Freude über den weitergehenden Roadtrip gar nicht mehr so toll. Dieser gestrige Deal war einfach mehr wert als die zusätzlichen Einnahmen. Nach Minuten des Brainstormings für eine gute Lösung telefonierten wir mit Debby. Es handelte sich irgendwie um eine Patt-Situation. War ihnen beim gestrigen Telefonat noch bewusst, dass sie mit dem Deal das Risiko gehen, wollten sie dies nun in der Form nicht mehr. Wir verstanden die beiden ja grundsätzlich auch voll und ganz, sie kauften schon blind einen Van und hatten für die Woche zwischen der Überweisung und der Übergabe einfach keine Garantie dafür, dass wir den Van nicht noch an jemand anderen verkaufen, sie sitzen lassen und Neuseeland schnell verlassen würden. Pumba dachte erst, es ginge um die Unfallgefahr in der Woche, doch ihnen ging es wirklich um die Angst, wir würden Inge 2x verkaufen. Als wären wir nicht einfach froh es 1x geschafft zu haben und uns um Nichts mehr kümmern zu müssen. Bei uns hingegen war die gleiche Unsicherheit. Was, wenn wir jetzt nur 1.000 NZ$ bekommen und dann vom Käufer hintergange werden und am Ende fliegen müssen, ohne dass Inge zu einem vernünftigen Preis verkauft werden könnte, was bei Antoine oder dem Paar aus Mount Maunganui ja grundsätzlich in 1-2 Tagen machbar schien.
Auch das Telefonat brachte nicht viel bessere Lösungsansätze. Grundsätzlich schienen sie uns zu glauben und wir schienen ihnen zu glauben, doch ohne weitere Sicherheiten war keine Partei bereit, zu weit von ihrer Linie abzuweichen. Wir versuchten es mit dem Vorschlag, unsere Reisepässe und einen der beiden Schlüssel bei einer Vertrauensperson der beiden in Auckland zu lassen und von dieser dann schon einmal das Geld zu erhalten. Nachdem dies erst bejaht wurde, riefen sie uns auf dem Weg nach Auckland aber wieder an und meinten, die Vertrauensperson empfände diese Lösung für den Käufer als dumm und schon war diese Idee wieder vom Tisch. Wir fragten, ob wir, um unsere Sicherheit zu erhöhen, denn nicht eine Anzahlung von 50% des Kaufpreises vereinbaren könnten (4.550 NZ$/ 2.730 €), doch auch dies war ihnen plötzlich zu vage (man bedenke, dass wir das Geld schon am Vorabend zu 100% erhalten hätten, wenn wir ein neuseeländisches Konto gehabt hätten).
Beide Seiten hatten einfach Angst über den Tisch gezogen zu werden. Aber irgendwie hatten wir uns in die ungeplante Idee verliebt, doch noch zum Cape Reinga fahren zu können – da schlug eben das Reiseherz höher. Also gab es nur 2 Optionen: 1. Mit maximal 2.000 NZ$ [1.200 €] erstmal zufrieden zu sein und darauf zu vertrauen, dass am Mittwoch der Rest (weitere 7.100 NZ$ [4.260]) kommen würde. Oder 2. 9.500 NZ$ [5.700 €] morgen zu bekommen und Inge 6 Tage vor Abflug los zu sein. Das eine bedeutete Freiheit, das andere Sicherheit. Was eine schwierige Entscheidung!
Unser Bauch sagte schon länger Freiheit, also los. Genug geredet, gebt uns 2.000 jetzt und wir hoffen auf das Menschenvertrauen zum Abschluss unserer Reise. Vor einigen Monaten in Georgetown wurde unser Menschenvertrauen schon bei einem Betrag von nur 50€ ausgenutzt. Das hatte sich sehr schlecht angefühlt. Jetzt ging es um den 100-fach höheren Wert. Wie würde sich das dann wohl anfühlen? Aber wir hatten uns auch gesagt, dass wir nicht grundsätzlich misstrauisch werden wollen, nur weil es mal schief ging. Also waren wir es nun doch, die das Vertrauen aufbrachten, entgegen des ersten Deals. Wir sagten zu. Wird schon schiefgehen. Hoffentlich.
Wir drehten Inge also kurz vor Auckland wieder um und fuhren wieder nach Norden. PSX_20190509_171111_compress16.jpgDie verlorene Organisationszeit führte nun zwar trotzdem zu veränderten Plänen, da es nun schon Mittag war, doch dann würden wir eben erst morgen bis zum Cape Reinga hochfahren. Heute mussten wir dann gar nicht so weit kommen, was Mona ziemlich entgegenkam. Ihr ging es nicht gut, also stoppten wir nur kurz in Whangarei zum Tanken und Einkaufen und fuhren dann nach Ngunguru zur Küste. Mona hielt nach dem Mittagssnack einen längeren Mittagsschlaf, Pumba welzte sich ein letztes Mal durch ein Kapitel des Lonely Planet und durch einige Internetblogs auf der Suche nach den „Must Dos“ für die nächsten Tage.

So verstrich der ganze Nachmittag. Erst im Sonnenuntergang erwachte Mona. Sie war ziemlich überrascht, dass neben uns ein Burrito Wagen angehalten hatte und gutes Essen zu verkaufen schien. Dann spielten wir noch ein paar Runden am Wasser.


Mittlerweile hatten wir Fotos von den Pässen von Debby und Ludi sowie von deren Flugbestätigung von Nelson nach Auckland und auch eine Bestätigung der Überweisung der Bank bekommen. Unser Vertrauen schien sich also auszuzahlen.

Tag 233: Auf zum Cape Reinga

Wir starteten mal wieder ruhig in den Tag in Ngunguru. Ein Eierfrühstück mit Bacon sollte dann der richtige Auftakt in den Tag darstellen.

Auch Drohni sollte nun noch mal etwas Meerluft schnuppern und erblickte für uns die Bucht aus der Vogelperspektive.

Wir verließen die ruhige Bucht in Richtung Matapouri. Dort wollten wir uns den Mermaid Pool ansehen und vielleicht auch darin baden. Es war etwas bewölkter als gedacht, doch wir mussten ja auch noch etwas Meerwasser abbekommen, bevor es nach Hause ging.


Der Weg zu den Mermaid Pools war eigentlich abgesperrt. Seit 2 Wochen. Also knapp verpasst. Wir waren aber so frech und gingen trotzdem weiter über den klar ersichtlichen Trampelpfad. Es war recht steil und sandig. Mona meinte schnell, dass sie sich gegen diese Kletteraktion entschieden hätte, wenn ihr schon vorher bewusst gewesen wäre, um was für eine Art Weg es sich hier handelte. Dabei lag dies weniger an dem Verbot durch die Behörden, als vielmehr an der Angst um ihre Kamera.

Trotzdem hatten wir den Weg zu den Mermaid Pools zügig hinter uns gelassen und die Pools erreicht.

Hier chillten wir nur kurz auf den Felsen, flogen mit der Drohne und drehten dann wieder um. Die Idee, einfach noch ein wenig am Strand zu liegen und das Meer und die Sonne zu genießen, hörte sich schöner an, als hier in den natürlich geschaffenen Pool zu hüpfen und nass zurückzugehen.

Also machten wir uns auf den Rückweg zum wunderschönen Strand von Matapouri. Es schien wie der perfekte Strand, der auch die meisten Strände auf den Philippinen in den Schatten stellen könnte. PSX_20190509_215438_compress26.jpgWenige Menschen, schöne Wellen, tolle Bucht, feinster goldener Sand, einfach schön. So lag Mona eine Weile am Strand, während Pumba gegen die Wellen ankämpfte. Das Wasser war weniger kalt wie erwartet, doch die Wellen teilweise auch wirklich größer als gedacht.


Dann wurde es Zeit, dass wir weiterfuhren. Sonst würden wir mal wieder der Zeit hinterherrennen. Wir fuhren die windige Küstenstraße entlang und dann in Richtung Kawakawa. Hier hielten wir wieder für einen Mittagsstopp, sahen die Toiletten, die der Künstler Hundertwasser hier designt hatte und duschten im Schwimmbad des Ortes den Sand des Strandes ab.PSX_20190509_201739_compress37.jpg
Dann ging es weiter bis ganz hinauf zum Cape Reinga. Der Weg war um einiges kurvenreicher und hügeliger, als wir es erwartet hatten. Irgendwie hatten wir gedacht, dass der nördlichste Zipfel Neuseelands flacher abfallen würde und die Straßen mehr oder weniger geradeaus liefen. Wir hatten uns eine hollandähnliche Landschaft ausgemalt. Weit gefehlt. Pumba wurde zwischendurch richtig mulmig aufgrund der vielen Kurven. Auch wenn es anders war als erwartet, war es dadurch optisch natürlich noch mal schöner. Wir sahen noch einmal viele schöne Hügel und Felder Neuseelands.
Cape Reinga ist – entgegen der weitläufigen Meinung – zwar genau genommen nicht wirklich der nördlichste Punkt Neuseelands, aber wohl um einiges schöner als der wirklich nördlichste Punkt einige Kilometer östlich. Stattdessen ist Cape Reinga eine der heiligsten, wenn nicht die heiligste Stätte der Maori. In ihrem Glauben fließen hier an einem Baum an der Spitze des Kaps die Seelen hinab in den Ozean. Überhaupt ist es toll zu sehen, wie hier zwei Meere aufeinandertreffen. Auf der einen Seite der Pazifik und auf der anderen Seite die tasmanische See. Bei schlechtem Wetter schlagen die Wellen wohl bis zu 10m hoch gegeneinander, um der jeweils anderen Seite zu zeigen, wer der Stärkere ist. Da das Wetter heute aber nicht schlecht war, konnten wir diese Höhe nicht feststellen. Leider war das Wetter nun – kurz vor dem Sonnenuntergang – auch nicht mehr perfekt. Kurz bevor wir das Kap erreicht hatten, waren wir durch tiefe Wolken und Nebel gefahren. Eine dichte Wolkendecke über dem Meer machte den Sonnenuntergang etwas zunichte.

Trotzdem fanden wir es toll, dass wir es überhaupt noch bis hierher geschafft hatten. Auch ohne das Farbenspiel des Sonnenuntergangs war es hier einfach schön.

Dann fuhren wir noch einige wenige Minuten über eine Schotterstraße, um auf einem DOC Campground am Meer zu übernachten. Nach anfänglicher Verwirrung wegen dem Bezahlvorgang vor Ort (wir fanden erst die Station nicht, um das Geld zu hinterlegen und den Wisch auszufüllen), verbrachten wir dann doch eine ruhige Nacht mit dem hintergründigen Meeresrauschen.

Überraschenderweise hatten wir es nun also bis zum nördlichsten Punkt Neuseelands geschafft. State Highway 1 wurde also von uns ein mal vom südlichsten bis zum nördlichsten Punkt hinauf abgefahren. PSX_20190509_201813_compress57.jpgUnsere Reise hatte noch eine positive Wendung genommen (sofern wir nicht betrogen werden würden), wodurch sich uns die Chance ergab, noch mehr von Neuseeland zu sehen. Dies bedeutete weniger Geld beim Verkauf, aber wenn alles aufgehen würde, war es das schon jetzt wert. So könnten wir unsere Reise mit reisen abschließen und müssten nicht noch eine Woche in Auckland verbringen, eine Stadt, die uns auf dem ersten Blick nicht ganz zusagte. Sie war eben ein Gegensatz zu der ruhigen und gelassenen Atmosphäre, die uns Neuseeland bisher gezeigt hatte. Die Angst, Inge nicht rechtzeitig für einen vernünftigen Preis verkauft zu bekommen, hatte uns in den vorigen Tagen schon sehr gelähmt. Jetzt sind wir einfach nur glücklich.20190503_174613_compress13.jpg
Bleibt dran, um zu erfahren, ob wirklich alles gut gehen wird.

Bis dahin
M & P


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